Die Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist ein sehr abwechslungsreiches Wandergebiet in der Nähe großer Städte wie Hamburg, Hannover, Bremen; und selbst Berlin ist nicht weit.

Hier bilden nicht nur einmalige, große Heideflächen mit violetter Erika, dunklem Wacholder und vereinzelten Birken das Landschaftsbild, sondern auch Mischwälder, Hügel, Wiesen, Felder und Flüsse. Das Gesicht vieler Dörfer wird noch immer von alten Höfen mit reetgedeckten Häusern und altem Baumbestand geprägt. Flora und Fauna sind artenreich und vielfältig. Riesige Findlinge sind als Hinterlassenschaften der Eiszeiten vielerorts zu finden. Die Eiszeiten haben das Landschaftsbild tiefgreifend geprägt. Auch die Sandflächen und offenen Dünenlandschaften sind dadurch entstanden. Es wird manchen überraschen, daß es hier sanft hügelig ist. Darüber streckt sich ein weiter norddeutscher Himmel mit einem besonderen Licht.

Früher prägten undurchdringliche Eichen- und Buchenwälder die Gegend. Die Göhrde zum Beispiel ist eines der schönsten deutschen Waldgebiete. Schon mit der Christianisierung wurde das Land zunehmend urban gemacht. Große und bedeutende Klöster entstanden, beispielsweise die Klöster Lüne oder Ebstorf. Rodungen von großen Dimensionen führten zu einer Verkarstung des Bodens. Schließlich führte man aus Südeuropa Wildschafe ein, die Heidschnucken. Diese sorgten durch Verbiß dafür, daß die typische Heidelandschaft entstand. Heute sind einige wichtige dieser Landschaften zu Schutzgebieten geworden, in denen man Ruhe und Erholung finden kann.